Samstag, 26. Juli 2014

Eine Pauschalreise auf die Insel

Urlaub auf El Hierro

Es war schon immer etwas Besonderes einen Urlaub auf El Hierro zu verleben. Wenn man denn dort ist - lebt man in einer anderen Welt, wie sie vielleicht vor 20 oder 30 Jahren auch auf der Nachbarinsel La Palma oder La Gomera noch vorhanden war.

Nein - die Herrenos sind nicht rückständig oder leben gar hinter dem Mond.
Es gibt Telefon und WIFI (und das sogar kostenlos), breite gut ausgebaute Straßen, genügend und gute Restaurants und Ferienunterkünfte, Meeresschwimmbäder, gigantische Naturkulissen und die machen sogar ihren kompletten Strom selbst - aus Windenergie.
Im letzten Punkt sind sie sogar fortschrittlicher als der Rest der Welt.

Was man allerdings kaum findet - sind Touristen. Eine Tageswanderung durch die Berge ganz allein, vielleicht ein paar freundliche einheimische Bauern - das war es dann schon. Ein Paradies für den, der es bis dorthin geschafft hat.

Massentourismus will man nicht, aber etwas mehr Gäste könnten es dann doch schon sein. Von irgendetwas muss man auch hier Leben.

Es ist die abgeschiedene Lage am letzten Zipfel der EU mit denkbar schlechten Verkehrsanbindungen für den Gast aus dem weiten Norden.
Viele Deutsche, Österreicher oder Schweizer würden gerne die Insel kennen lernen. Die komplizierte An- und Abreise schreckt dann aber viele wieder schnell ab. Viele Gespräche und Mails haben diesen Tenor und es lässt sich auch gut nachvollziehen.
Einen Direktflug aus Mitteleuropa gibt es nicht, dafür ist der El Hierro Flugplatz zu kurz.

Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, die aktuellen Anreisemöglichkeiten zusammen zu suchen. Heute die Pauschalreise:

Der einfachste Weg nach El Hierro ist mit einem Pauschalanbieter. Nur Thomas Cook bietet dies für Einzelreisende an. (ab und zu gibt es auch kleine Gruppen-Anbieter für Wanderreisen.)
Hier ist alles organisiert - Flüge, Fähren und Unterkunft sind bereits gebucht. Gibt es Probleme wie z.B. keine Fähre bei stürmischer See, ist der Veranstalter gefragt eine Ersatzlösung zu finden.

Thomas Cook wirft drei Unterkünfte aus. Das Arenas Blancas im Süden in La Restinga, Finca Wapa und Hotel Ida Ines beide im Golfotal.

Gesucht wurde eine Unterkunft für 1 Woche im August für 2 Personen ohne Verpflegung. (Finca Wapa bietet auch Frühstück an).
Ab 709,00 Euro/Person (links im Screen) ab Genf, Graz, Nürnberg bis Hamburg mit steigender preislicher Tendenz.

Der Flug geht dann zunächst bis Teneriffa- Süd. Von hier aus geht es mit Bus oder Taxi zum Fährhafen in Los Cristianos (20 min.). Weiter mit der ARMAS Fähre nach Valverde auf El Hierro (1,5 Std.). Hier werden Sie von einem Thomas Cook/LTUR Mitarbeiter in Empfang genommen und mit Taxi/Mietwagen weiter zu ihrer Unterkunft geleitet.



Hier der Link: (links im Suchfeld "El Hierro" anklicken)
El Hierro Reisen jetzt günstig bei Thomas Cook buchen!

So weit so gut. In der Regel kommt ihr Flieger aus Deutschland erst am Nachmittag auf Teneriffa an. Die einzige Tagesfähre ist längst abgefahren. Hier gilt es dann das Kleingedruckte etwas näher anzuschauen.
---------------------------------
Thomas Cook
Stand der Informationen 18.07.2014 - Ergänzende Informationen
Inklusive: Transfer vom Flughafen bis zum Hafen los Cristianos, Fähre bis La Estaca. (Hierro-) Kunden bekommen das Auto am Hafen La Estaca und einen Umschlag mit der Wegbeschreibung vom L'TUR Reiseleiter. Autovermieter: AVIS Rent a car. Annahme/Abgabe am Hafen La Estaca (detaillierte Mietwagenkonditionen entnehmen Sie bitte den entsprechenden Mietwagenbestimmungen).Je nach Ankunfts- oder Abflugszeit sind bis zu 5 Übernachtungen auf Teneriffa nötig (wird durch die Agentur organisiert und ist inkl.)
© LTUR Tourismus, 2014
-----------------------------------------------

In der Regel wird es so sein, dass Sie nach ihrer Ankunft auf Teneriffa für die erste Nacht in einem Hotel vor Ort untergebracht werden und erst am nächsten Tag mit der Fähre weiter nach El Hierro starten. Das Gleiche auch bei der Rückreise.

Es sind also in der Regel 2 Nächte auf Teneriffa einzuplanen. Alles ist aber organisiert und kann recht reizvoll werden.

Zwei Inseln innerhalb einer Woche - Teneriffa und El Hierro. Wer also die Muße hat und nicht selbst die Flüge, Fähren und die Unterkunft organisieren möchte, der einfachste und wahrscheinlich auch günstigste Weg auf die Insel. 
Die Anreise und Unterkunftsmöglichkeiten habe ich auch auf der angeschlossenen Kanaren-Seite eingestellt.

In den nächsten Tagen mehr zur individuellen selbst organisierten Anreise.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Vulkan - Wie Phönix aus der Asche

... oder wie neuer Lebensraum entsteht

Die Vulkaninsel vor der japanischen Küste wächst weiter. Aus der erst am 21. November 2013 aus dem Meer aufgetauchten kleinen Vulkaninsel Niijima wurde nach jetzt nur 8 Monaten eine stattliche Insel ...und sie wächst weiter (Fotos: Japon Coast Guard). Fast täglich gibt es neue Eruptionen mit weiterem Magma- Nachschub.

Wie einst die Eldiscreto Eruption im November 2011 auf El Hierro, begann auch in Japan der Lavaaufstieg. Während Eldiscreto schlapp machte, gab es hier genügend Magma- Nachschub. Aus der einst 500 Meter vor der Mutterinsel liegenden Eruption entwickelte sich in den letzten Monaten eine inzwischen die Altinsel überlappende große Insel. Die neue Insel heißt nun Nishino-shima.
Die Experten sind sich einig, dass es eine dauerhafte - später vielleicht auch einmal bewohnbare - Insel werden wird. Selbst ein eigenes Mikroklima stellt sich schon ein. Kleine Gas- und Aschepartikel aus der Eruption dienen als Kondensationskeime für Wasserdampf. Wolken entstehen und schaffen eigene Schattenplätze. Über kurz oder lang werden erste Keime und Samen angeschwemmt oder auf die Insel getragen. Pilze, Moose und Pflanzen werden wachsen. Wenn dann noch genügend Regen fällt, kann das Leben beginnen. Die Grundbausteine, wie Silizium, Aluminium, Kalium, Natrium, Magnesium, Kalzium, Eisen, Phosphor, Titan und auch Wasser, sind bereits in der Lava enthalten. Ein ideales Studienobjekt - wie aus dem Nichts ein neuer Lebensraum entsteht. 


Noch ist es aber nicht soweit. Der Vulkan ist weiter aktiv und hat fast komplett die alte Insel (Foto: NASA) verschluckt.
Ich werde versuchen mehr Informationen zu beschaffen und die Entwicklung des Nishino-shima weiter beobachten. Es gibt doch sehr viele Parallelen zu El Hierro. Auch wenn die Spitze des Eldiscreto noch 88 Meter unter der Meeresoberfläche liegt, kann sich in Zukunft dort noch einiges ereignen.
Die ersten Beben und Eruptionen die dann zur Entstehung der Mutterinsel vor der japanischen Küste führten, begannen im Jahre 1974.

Die Vulkanaktivität unter El Hierro ist in der Sommerpause! - salopp formuliert. Ganz Eingeschlafen ist die Aktivität aber nicht. In den vergangenen Tagen immer wieder kleine "Rülpser" aus 6 - 18 km Tiefe (siehe IGN Liste).


Samstag, 19. Juli 2014

Vulkan - Es ist noch nicht zu Ende

Der Hotspot ist weiter aktiv

Auch um die Nachbarinsel Teneriffa lassen sich seit geraumer Zeit verstärkte Bebenaktivitäten feststellen. Heute Morgen erst ein ML2,7 und gestern ein ML2,1 Erdstoß (links Grafik IGN). Die Beben kommen meist aus großer Tiefe, wie aktuell aus 27 und 39 Kilometer Tiefe. Je weiter wir nach Westen Richtung El Hierro gehen, desto flacher liegen die Störzonen. Um die 9 bis 11 km Tiefe wie in den vergangenen Tagen. Die Beben liegen mit kleinen Ausnahmen alle auf der Spur des Hotspot ( weiße Linie) und lassen sich bis zur afrikanischen Westküste verfolgen.

Seit Jahresbeginn 2014 werden auf Teneriffa verstärkte Kohlendioxidwerte (CO²) gemessen. Jetzt erstmals im Juli 2014 (siehe Grafik Volcanes de Canarias) gehen die Emissionswerte leicht zurück. Im Durchschnitt sind es aber immer noch 4887,6 ppm in 2014. Die Vulkanologen sind sich einig, dass die Hauptaktivität bereits im Jahre 2000 begonnen hat. Höhepunkt war die starke Bebenaktivität im Jahre 2004 auf Teneriffa und 2011 die Eldiscreto Eruption auf El Hierro ...und diese Aktivitätsphase dauert an und ist noch nicht beendet. Auch wenn es im Augenblick unter El Hierro den Anschein hat alles sei Geschichte, müssen wir uns auf ein erneutes Aufflammen in absehbarer Zeit einstellen.

Insel entstehen und Inseln verschwinden auch wieder.Aus der Satellitenperspektive (links Google) sind eine ganze Reihe von Inseln nördlich der heutigen Kanaren zu erkennen. Es sind Inseln die es nie über die Meeresoberfläche geschafft haben oder im Laufe der Zeit durch die Erosion von Wind und Wellen im Atlantik wieder verschwunden sind. Es mag Spekulation sein, welche Inseln früher tatsächlich optisch wahrzunehmen und vielleicht auch bewohnt waren.

Wissenschaftlich nachgewiesen ist aber, dass Lanzarote und Fuerteventura früher eine zusammenhängende Insel war.
Wind und Wetter haben diese Insel abgetragen und schließlich getrennt. Heute liegen die beiden Inseln nur wenige Kilometer von einander entfernt. Die Trenn- Passage hat nur eine durchschnittliche Meerestiefe von jetzt rund 20 Meter Meerestiefe. Wenn alte Dokumente zutreffen, war es noch vor 200 Jahren möglich per Fuß diese Meeresenge zu überwinden.
In nächster Zukunft werden es diese Inseln sein, die das Schicksal ihrer nördlichen "Brüder" teilen und im Meer versinken.

Stromnachfrage auf El Hierro sinkt

Kaum ist das neue Regenerative Energieprojekt "Gorona" am Netz, schreckt die Betreiber die neuesten Zahlen zum Stromverbrauch in der ersten Hälfte des Jahres 2014 auf.
El Hierro hat in den vergangenen 6 Monate 5,1% weniger Strom als im Vergleichszeitraum des Vorjahres verbraucht.
Im Grunde eine erfreuliche Nachricht. Ob es das vermehrte Umweltbewusstsein oder die höhere Stromrechnung ausmacht, bleibt dahin gestellt.
Es muss ja auch nicht während des Tages bei geschlossenen Fensterläden nonstop die alte 100 Watt Glühbirne brennen oder das TV 20 Stunden am Tage plärren.

Nach den Endesa Zahlen wurden im ersten Halbjahr 4.138 GWh Strom verbraucht. Hochgerechnet im Jahr 2014 somit rund 8,2 GWh.
Damit reicht die Leistung der Gorona-Anlage mit 11 GWh Leistung üppig aus und dürfte auch die nächsten Jahre den Strombedarf decken können.
Aber auch auf den Nachbarinseln Teneriffe -2,0 %, La Gomera -0,9 % und La Palma mit -0,7 % ging der Stromverbrauch zurück.

Dienstag, 15. Juli 2014

Das Auge der Sahara

Naturwunder in meiner Reichweite

Kein Ufo und kein Hurrikan. Futuristisch sieht das Gebilde aus der Satellitenperspektive aber schon aus. Es ist das Auge der Sahara - der Guelb er Richat (Fotos NASA) - ein schon stark erodierter Krater mit 40 Kilometer Durchmesser. Er liegt im zentral westlichen Teil von Mauretanien mitten in der Sahara ... und darin bin ich vor Jahren noch herum gestapft.
Zunächst aber erst die genaue Lage.Es sind gut 1000 km Luftlinie von den links oben liegenden  Kanaren (Google Karte) bis zum rot markierten "Eye of the Sahara". Er liegt in einer menschenleeren Gegend südlich der Westsahara/ Marokko im riesigen Wüstengebiet von Mauretanien. Um dort hin zukommen braucht man Zeit und Ausdauer. Seit einigen Jahren wird einmal wöchentlich ein Binter Flug von Gran Canaria nach Nouakchott (Hauptstadt) angeboten. Von hier sind es dann noch einmal geschätzte 500 km Piste bis zum Guelb er Richat. Wir sind damals 1987/88 bei unserer Expedition mit Geologe, Arzt usw.(ich war der Koch) vom Mittelmeer im Norden über Algerien, Mali nach Mauretanien gefahren (ca. 6 Wochen).
 
Auf meiner alten Karte links ist das Umfeld des Kraters zu erkennen. Der Guelb er Richat grenzt an das Tal von Chinguetti. Chinguetti war einst das geistige Zentrum des dort praktizierten Islam. Es gab dort während der französichen Kolonialzeit einen Militärflugplatz der allerdings heute nicht mehr genutzt wird. Lange Jahre gingen die Wissenschaftler davon aus, dass der große Krater durch einen Meteoriteneinschlag entstanden sei. Doch vor einigen Jahren haben Geologen des Institut de Geociencias (IGEO) der Uni Madrid und der kanadischen Universität Quebek/Montreal festgestellt, dass wir es hier mit einem Vulkankrater zu tun haben.

Die eingefärbten NASA Aufnahmen zeigen die innere Struktur der Caldera. Das Alter wird auf 98 Millionen Jahre datiert. Gefundene kieselsäurehaltige magmatische Steine im Zentrum, wie Kimberlite, Karbonate und hydrothermal veränderte Rhyolite im Ringbereich, lassen eine vulkanische Aktivität vermuten. Die blauen Verfärbungen sind keine Seen oder Wasser, das gibt es hier nicht. Die Dämme und ringförmigen Kreise sollen durch den Zusammenbruch des Vulkankegel entstanden sein.



In meinem Reisetagebuch vom 11.1.1988 ist vermerkt:

"Vor uns sehen wir den Kraterrand des Guelb er Richat. Bisher nichts sonderlich Beeindruckendes.Wir werden wahrscheinlich am linken Kraterrand Richtung Westen vorbeifahren. Die Stimmung hat sich merklich gebessert. Wir haben heute (18.45 Uhr) eine Tageskilometerleistung von 157 km geschafft. Nun sind wir am Kraterrand. Ein wunderschöner Anblick. Das Tal mit dunklem Untergrund, dazwischen Dünen. Er bildet sich eine weitere Steilstufe ab, die es zu überwinden gilt. Nun fahren wir hinab und über den Grund in Richtung Mitte des Krater.
Zu erwähnen wäre noch, dass es gestern Abend gehagelt hat. Seit heute Nachmittag "tröpfelt" es leicht.
Wir fahren weiter bis zum 3. Ringwall und richten auf der Höhe unser Nachtlager ein. Ein phantastischer Ausblick. Wir trinken unser allerletztes Bier"

Auch wenn jetzt unsere letzte Reserve "Würzburger Bürgerbräu" aufgebraucht ist - schöne Erinnerungen an eine anstrengende Tour. Daran arbeite ich im Moment - es soll mein neues Buchprojekt werden.  

Wie sich die kanadischen Wissenschaftler die Entstehung des Eye of the Sahara vorstellen, hier in einem Video (franz).



 

Samstag, 12. Juli 2014

Beben in Japan und Vulkaneruption in Indonesien

Die Erde entwickelt sich weiter



Seit Wochen schon spuckt der indonesische Sangeang Api Asche aus. Auf dem NASA Satellitenbild ist die Rauchsäule des 2000 Meter hohen Zwillingsvulkan zu erkennen. Die seit Ende Mai andauernde Eruption beeinträchtigt den Flugverkehr bis ins nördliche Australien. Nicht nur Vulkanausbrüche sondern auch starke Erdbeben sind der ständige Wegbegleiter der Erdentwicklung.
In der vergangenen Nacht um 5.12 UHR Ortszeit (22.12 Uhr MESZ) erschütterte ein ML6,5 Erdstoß Japan (USGS-Karte). 129 km vor der Küste der japanischen Präfektur Miyagi und nahe am zerstörten Atommeiler Fukushima, gab es aus 11,1 km Tiefe einen starken Erdstoß. Da ein Tsunami wie 2011 befürchtet wurde, erfolgten von den örtlichen Behörden Evakuierungen. Die Tsunami- Welle stellte sich allerdings nur als Miniwelle von 20 cm Höhe heraus. Schäden oder Verletzte soll es nach ersten Berichten nicht gegeben haben. Im März 2011 gab es wie wir wissen nach einem ML9,0 Beben fast 19.000 Tote und ein zerstörtes Atomkraftwerk.

Noch heute - nach über drei Jahren hat man die radioaktiven Folgen der Explosion im Kernkraftwerk Fukushima nicht unter Kontrolle (Foto: Tepco). Weite Gebiete sind verstrahlt und werden weiter verseucht. Nur mit großem menschlichen Einsatz können die Auswirkungen der Kernschmelze einigermaßen unter Kontrolle gehalten werden. Diese Technik wird vom Menschen (noch) nicht beherrscht.


Ein Land wie Japan, das bereits im 2. Weltkrieg schmerzhafte Erfahrungen mit der Atombombe gesammelt hat, scheint nicht dazu gelernt zu haben. Statt auf andere Energieträger, wurde auf den Einsatz von Kernreaktoren gesetzt. Zudem liegen die Inseln am Pazifischen Feuerring - einem besonders Erdbeben gefährdeten Gebiet. Es gab dort immer schon starke Beben und die wird es auch in Zukunft weiter geben. Von den anderen Naturkatastrophen wie Taifune erst gar nicht zu reden.

Ist es Dummheit, Ignoranz oder sind es wirtschaftliche Interessen die den japanischen Geist Einnebeln. Ein fortschrittlich reiches Land mit entsprechender Intelligenz sollte diese Gefahr rechtzeitig erkennen. Oder nimmt man den Tod von tausenden Mitmenschen einfach in Kauf. Das sind dann, um den militärischen Ausdruck zu nehmen - wohl Kollateralschäden.

Auf den Kanaren gibt es zum Glück keine Atomkraftwerke. Auch liegen wir nicht am Feuerring oder Kontinental Plattenrand. Das in den letzten Jahren stärkste Beben brachte es auf ML5,1 (am 27.12.2013 auf El Hierro) Auch nach den alten Aufzeichnungen der vergangenen Hundert Jahren hat ein vulkanisches Beben auf den Kanaren niemals die Schwelle von ML6,0 überschritten. Trotzdem gab es auch gestern zwei schwache Beben von ML0,9 und ML1,7 aus 10 und 14 km Tiefe (siehe IGN Karte).